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Teneriffa
Das Land der aufgehenden Sonne
Eigentlich stehen die kanarischen Inseln nicht auf meiner Bucketlist, aber bei Teneriffa musste ich unbedingt eine Ausnahme machen.
Viele nennen sie die Rentnerinsel, aber das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Schon auf dem Hinflug habe ich mich über die vielen jungen Menschen gewundert. Und im Laufe unserer Reise hat sich das nur bestätigt.
Tradition, Kunst und kulinarische Köstlichkeiten

Wir sind im Süden der Insel gelandet und haben unsere Rundreise im Norden gestartet, in Puerto de la Cruz. Dort ist das Klima ganzjährig mild und man sagt auch zu Teneriffa, die Insel des ewigen Frühlings. Aber das Wetter ist im Norden definitiv anders als im Süden. Wir hatten fast jeden Tag starke Bewölkung, aber immer Temperaturen über 25 Grad. Trotzdem unbedingt an Sonnenschutz denken!

Faszinierend, erstaunlich und abwechslungsreich

Wer nicht gut zu Fuß ist, hat es hier etwas schwerer, da einige Hotels und Ferienwohnungen am Hang liegen. Es gibt aber natürlich auch Hotels in erster Reihe an der Promenade. Dort befinden sich auch ziemlich zentral die Meerwasser Schwimmbecken. Es gibt auch kleinere Strandabschnitte, mit schwarzem Sand, in der Nähe, aber viele sind mit größeren Lavasteinen umsäumt und nicht ganz einfach zu bewältigen. Hin und wieder gibt es auch Leitern, die ins Meer führen. Der Ort ist lebhaft, modern und landestypisch zugleich. Einige Bausünden aus den 70/80er Jahren sieht man auch, aber viele werden aktuell saniert. Wunderschön auf dieser Hälfte der Insel ist vor allem die Vegetation. Alles ist üppig grün und es blüht in den verschiedensten Farben.

Und um in den Süden der Insel zu gelangen, macht man am besten einen Abstecher zum Teide Nationalpark. Die Eindrücke dort werdet ihr nicht vergessen. Der höchste Berg Spaniens mit 3715m ist auch klimatisch eine Überraschung. Alle paar tausend Meter gibt es unterschiedliche Klimazonen. Als wir oben angekommen waren, hatten wir das ungewöhnliche Glück, über 30 Grad zu haben, obwohl es dort eher immer kühler ist. Aber mit der Aussicht passte auch die Temperatur. Es erinnert an das Death Valley in den USA. Dort oben ist alles etwas trockener und kaum Vegetation. Manchmal könnte man glauben, man ist auf dem Mond. Absolut sehenswert, auch wenn die Fahrt (Serpentine) nicht jedermann verträgt.

Im Süden angekommen, hatten wir endlich mal blauen Himmel Sonnenschein. Von dort gibt es wieder tolle Möglichkeiten für Ausflüge. Man kann surfen, tauchen, Rad fahren, Wale beobachten, Kajak fahren…. Für mich stand Whale watching auf dem Programm und wir haben sogar noch eine Zugabe bekommen. Als wir schon wieder zurückwollten, haben sich ein paar Delfine zu uns gesellt und begleitet. Und um den Ausflug noch abzurunden, gab es vor den riesigen Felsen von Los Gigantes in der Masca Schlucht einen Badestopp.

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